Was machen Sie alles, um Qualität zu gewährleisten?

In erster Linie bin ich sehr spezialisiert: auf Marketing und IT. Ich nehme nur Aufträge an, wo ich mir auch zu 100 % sicher bin, dass ich die bestmöglichen Ergebnisse für meinen Kunden erziele. Ich lese viele Fachzeitschriften und Bücher in Englisch und Deutsch rund um Wirtschaft, IT, Architektur, Design, Marketing und was immer mich gerade beschäftigt. So bleibe ich bestens informiert und mache mich immer mit den richtigen Fachbegriffen vertraut.

Ich besuche regelmäßig Vorträge, Kongresse, Seminare und andere Veranstaltungen zu relevanten Themen wie z. B. Schreiben, Texten und Übersetzen. Desweiteren bilde ich mich auch in meinen Fachbereichen (IT, High-End-Marketing, Luxus-Immobilien) weiter. Für das alles bin ich nicht nur im deutschsprachigen Raum unterwegs, sondern auch in Großbritannien (vor allem London).

Dies führt mich zu meinem nächsten Punkt: Sprache und Kultur. Im Gegensatz zu vielen Englisch-Muttersprachlern in Deutschland ist mir das Problem von Germglisch (oder auch der Verlust der eigenen Muttersprache) sehr bekannt. Daher verbringe ich mindestens sechs Wochen im Jahr in meiner alten Heimat. Dabei spreche ich auch mit vielen Geschäftsleuten, verwende und höre somit meine Sprache auf hohem Niveau. Mein ausgezeichnetes Englisch ist schließlich mein größter Schatz, wenn es um meinen Erfolg geht. Wie alle wertvollen Schätze muss auch dieser gepflegt werden.

Außerdem arbeite ich immer mit einer sehr qualifizierten (und nicht gerade günstigen) Lektorin zusammen, einer Britin mit Sitz in Neuseeland. Genau wie ich ist meine Lektorin mit einem Deutsch-Muttersprachler verheiratet. Sie versteht Deutsch so ausgezeichnet wie sie Englisch schreibt und redigiert. Gerade bei dringenden Projekten ist ihre Unterstützung besonders wertvoll. Aber auch allgemein ist ihr Lektorieren besonders wichtig. Denn vier Augen sehen mehr als zwei.

Style Guides finden bei mir immer Beachtung und bei Bedarf schreibe ich diese auch nieder. Als Geek kenne ich mich mit Übersetzungstools (kein maschinelles Übersetzen!) sehr gut aus. Ich verwende diese, um zu gewährleisten, dass alle internen und Fachbegriffe einheitlich verwendet werden.

Wenn das Layout in einem PDF bzw. auf einer Website erfolgt, ist eine Endabnahmeprüfung immer im Preis inbegriffen.

Wir brauchen eine Übersetzung unserer Website. Muss ich die Texte zusammenstellen oder reicht auch ein Link?

Haben Sie Ihre Texte bereits im Word-Format vorliegen? Dann ist das für mich und meine Lektorin ideal. Bei kleinen und übersichtlichen Websites lohnt es sich meistens nicht, mittels Tools die Texte aus der Datenbank zu extrahieren. Dann geht Copy-und-Paste am schnellsten. Bei großen Projekten besprechen wir Ihr Vorhaben lieber telefonisch, um gemeinsam die effizienteste Lösung zu finden.

Sonderfall WordPress: Wenn Sie das WPML-Plugin verwenden, können Sie die zu übersetzenden Texte ganz einfach als XLIFF-Dateien extrahieren. Diese kann ich in mein Übersetzungstool (Achtung: Kein maschinelles Übersetzen!) einpflegen. Anschließend bekommen Sie die englischen Übersetzungen, die Sie dann ganz einfach per WPML in WordPress importieren können. Einige Plugin-Texte müssen ggf. manuell übersetzt werden.

Ich brauche kurzfristig Ihre Unterstützung hier bei mir im Büro. Ist das möglich?

Generell ja. Abhängig von meiner Auftragslage helfe ich Ihnen bei befristeten Projekten als englischsprachiger Texter und Übersetzer gern. Dies ist sowohl in Berlin als auch international möglich.

Ähnlich wie bei Dolmetscher-Einsätzen tragen Sie Hotel-, Reise- und eventuell anfallende Eintrittskosten. Die Reisezeit stelle ich zu 50 % in Rechnung.

Mein Tagessatz für solche Einsätze liegt grob im niedrigen vierstelligen Bereich.

Warum arbeiten Sie nicht mit Übersetzungsbüros zusammen?

Eine kluge Frage.

Kurz erklärt: Mir gefällt nicht, wie die meisten Übersetzungsbüros arbeiten.

Meistens vermitteln Übersetzungsbüros Aufträge an ihnen unbekannte und oftmals nicht erprobte Übersetzer. Dabei ist es den Übersetzungsbüros größtenteils auch egal, wie erfahren und spezialisiert die Übersetzer sind ­– Hauptsache, billig und sofort verfügbar. Viele Agenturen lassen den Kunden glauben, die Arbeit werde von einem guten und spezialisierten Übersetzer erledigt. Außerdem kommt es nicht selten vor, dass für die ersten Aufträge ein fähiger Übersetzer engagiert wird. Folgeaufträge werden aber an andere Übersetzer weitergereicht. In diese Falle bin ich auch schon das ein oder andere Mal getappt: Die ersten Aufträge (sogenannte bezahlte Probeübersetzungen, um den Endkunden zu gewinnen) bekam ich immer, nur die Folgeaufträge nicht oder zumindest erst, wenn der Endkunde sich beschwert hat.

Übersetzer haben bei der Arbeit mit Übersetzungbüros kaum die Möglichkeit, dem Kunden Fragen zu stellen oder Alternativvorschläge anzubieten. Meine Kunden schätzen aber gerade diese enge Zusammenarbeit mit mir. Es handelt sich um kreative Arbeit und eine gewisse Kommunikation zwischen dem Kunden und der Person, die die Texte ins Englische übersetzt, ist unerlässlich. Schließlich wollen Sie als Kunde das Bestmögliche aus meiner Arbeit herausholen.

Außerdem stimmen sich bei Agenturen Übersetzer und Lektor aus Zeit- und Kostengründen oft nicht ab. Etwaige Fragen, die während des Projekts entstehen, werden auch kaum zwischen Übersetzer/Lektor/Kunde erörtert. So wirken sich diese erschwerten Kommunikationswege negativ auf die Ergebnisse aus.